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	<title>Viver na Suica</title>
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	<description>Wohnen in der Schweiz</description>
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		<title>Rega</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 05:02:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Check-in (Zusatz)]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Sommer kommt – und damit auch die Wanderzeit. Wer in der Schweiz wandern geht, sieht ihn früher oder später: den rot-weissen Rega-Helikopter. Die Schweizerische Rettungsflugwacht, &#171;Rega&#187; genannt, gehört zum Alltag in der Schweiz wie Käse und Pünktlichkeit. Die Rega rettet jedes Jahr Tausende von Menschen aus Notlagen. Gern widmen wir ihr deshalb einen eigenen [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Sommer kommt – und damit auch die Wanderzeit. Wer in der Schweiz wandern geht, sieht ihn früher oder später: den rot-weissen Rega-Helikopter. Die Schweizerische Rettungsflugwacht, &#171;Rega&#187; genannt, gehört zum Alltag in der Schweiz wie Käse und Pünktlichkeit. Die Rega rettet jedes Jahr Tausende von Menschen aus Notlagen. Gern widmen wir ihr deshalb einen eigenen News-Beitrag.    </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine Organisation mit langer Geschichte</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Rega wurde 1952 gegründet und hat sich seither zu einer der bekanntesten Luftrettungsorganisationen Europas entwickelt. Mit rund 500 Mitarbeitenden und 14 Helikopterbasen ist sie in der ganzen Schweiz präsent. Das Ziel dabei: Kein Punkt des Landes soll weiter als 15 Flugminuten von einer Basis entfernt sein. Je nach Wetter und Gelände darf man somit nach einem Notruf mit rascher Hilfe rechnen.   </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Finanzierung durch Gönnersystem</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Rega ist als gemeinnützige und private Stiftung organisiert und finanziert sich hauptsächlich durch Gönnerbeiträge, aber auch durch andere Einnahmequellen wie Nachlässe oder die Verrechnung ihrer Rettungseinsätze an Kranken- und Unfallversicherungen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Rund 3.7 Millionen Menschen – mehr als 40% der Schweizer Bevölkerung – sind Gönner der Rega, übrigens auch wir. 😊 Als Gönner spendet man einen jährlichen Beitrag (aktuell mindestens 40 CHF pro Person) und wird damit Mitglied der Rega. Gerät man als Mitglied in Not und muss durch die Rega gerettet werden, kann die Rega den Teil der Rettungskosten, der nicht durch andere Stellen wie Kranken- oder Unfallversicherungen gedeckt ist, ganz oder teilweise erlassen. Und da viele Menschen in der Schweiz sehr aktiv in den Bergen unterwegs sind, gehört die Rega-Mitgliedschaft in vielen Haushalten fest dazu. Denn wer möchte schon eine Luftrettung bezahlen müssen? Die Rega bietet also ein interessantes Modell zwischen Versicherungslogik und Spendenkultur.     </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hightech in der Luft</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Rega setzt auf moderne Technik: Sie verfügt über 21 Helikopter, die auch Einsätze bei Nacht und schlechtem Wetter ermöglichen, unterstützt durch Nachtsichtgeräte und Autopilot-Systeme. Drei Ambulanzjets ergänzen die Flotte für internationale Repatriierungen – also den Transport von Erkrankten oder Verunfallten aus dem Ausland zurück in die Heimat. </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zahlen, die überraschen</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Im 2025 kam die Rega auf mehr als 20&#8217;000 Rettungseinsätze – das sind mehr als zwei pro Stunde! Interessant dabei: Nicht alle finden in den Bergen statt. Ein erheblicher Teil der Einsätze betrifft das Mittelland und städtische Gebiete, was das typische Bild der Rega als reine Bergrettungsorganisation etwas zurechtrückt. Und ja, gelegentlich hilft die Rega auch Tieren in Not – offiziell ist sie zwar nur für Menschen zuständig, doch in der Praxis verschwimmt die Grenze manchmal. So etwa in einem spektakulären Fall, als die Rega 14 Rinder aus einem Wasserschutzdamm in Graubünden rettete.     </p>
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		<title>Arbeiten in der Schweiz</title>
		<link>https://vivernasuica.ch/de/arbeiten-in-der-schweiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manu]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 May 2026 12:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Visum und Aufenthaltsbewilligung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 1. Mai wird in einem grossen Teil der Welt der &#171;Tag der Arbeit&#187; gefeiert. Das gilt auch für die Schweiz, nur ist der 1. Mai hier im Gegensatz zu Brasilien kein nationaler Feiertag, sondern wird kantonal unterschiedlich gehandhabt. In Zürich zum Beispiel ist der 1. Mai ein Feiertag, während er in Bern ein normaler [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Am 1. Mai wird in einem grossen Teil der Welt der &#171;Tag der Arbeit&#187; gefeiert. Das gilt auch für die Schweiz, nur ist der 1. Mai hier im Gegensatz zu Brasilien kein nationaler Feiertag, sondern wird kantonal unterschiedlich gehandhabt. In Zürich zum Beispiel ist der 1. Mai ein Feiertag, während er in Bern ein normaler Arbeitstag ist. In Freiburg wiederum zählt er als halber Feiertag, aber nur für Mitarbeiter im öffentlichen Dienst. Die Schweizer mögen es eben kompliziert.    </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Schweizer Arbeitsmarkt</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Der Schweizer Arbeitsmarkt ist vor allem als stabil, anspruchsvoll und gut bezahlt bekannt. Streiks sind äusserst selten. Die typische Wochenarbeitszeit für Vollzeitbeschäftigte beträgt zwischen 40 und 42 Stunden mit 4 bis 5 Wochen Urlaub pro Jahr. Das erscheint recht wenig, doch in vielen Unternehmen kann man zusätzliche Urlaubstage kaufen (z.B. 2 Wochen Ferien für einen halben Monatslohn).   </p>

<p class="wp-block-paragraph">Bei der Berechnung der Urlaubstage werden in der Schweiz nur die Werktage berücksichtigt. Ein Blockurlaub von 2 Kalenderwochen verbraucht also nur 10 Urlaubstage; anders als in Brasilien, wo die im Blockurlaub liegenden Wochenenden und Feiertage ebenfalls zu den Urlaubstagen zählen. Aber es kommt noch besser: In Brasilien bestimmt normalerweise der Arbeitgeber, wann man seinen Urlaub zu nehmen hat; in der Schweiz kann man den Zeitpunkt und die Dauer der Ferientage mit dem Arbeitgeber frei vereinbaren, auch einzelne Tage sind möglich!  </p>

<p class="wp-block-paragraph">Flexible Arbeitszeiten sind in der Schweiz üblich. Während in Brasilien eine formelle Arbeitszeit von 6 oder 8 Stunden pro Tag die Regel ist, gönnt man sich in der Schweiz häufig Teilzeit, d.h. zwischen 20% und 90% der vollen Arbeitszeit. Im 2024 arbeiteten rund 39% aller Schweizer Erwerbstätigen in einem Teilzeitpensum.  </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zugang zum schweizerischen Arbeitsmarkt</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) hatten im 2025 ca. 35% der Erwerbstätigen in der Schweiz eine ausländische Staatsbürgerschaft, inklusive Grenzgänger, d.h. Personen, die in der Schweiz arbeiten, aber im Ausland ihren Wohnsitz haben. Ausländische Arbeitskräfte spielen für die Schweiz also eine wichtige Rolle. </p>

<p class="wp-block-paragraph">Ausländer benötigen zum Arbeiten in der Schweiz eine Bewilligung, die nach kantonal recht unterschiedlichen Kriterien vergeben wird, wie z.B. Nationalität und Art der Beschäftigung. Für EU/EFTA-Bürger sind die Kriterien deutlich weniger streng als für sog. Drittstaatsangehörige (d.h. Nicht-EU/EFTA-Bürger), zu denen auch Brasilianer gehören. </p>

<p class="wp-block-paragraph">Als Drittstaatsangehöriger darf man in der Regel nur dann in der Schweiz arbeiten, wenn man eine qualifizierte Fachkraft ist, deren Know-how auf dem Schweizer Arbeitsmarkt fehlt und auch nicht durch EU/EFTA-Bürger abgedeckt werden kann. Eine Arbeitserlaubnis ist auch für Kurzzeiteinsätze obligatorisch und die Anzahl der pro Jahr vergebenen Bewilligungen ist sehr begrenzt. Zusätzlich zur Arbeitserlaubnis muss ein Einreisevisum beantragt werden. Der gesamte Prozess ist ziemlich aufwendig.   </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aktuelle Daten und Perspektiven</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) veröffentlicht regelmässig Daten zur Lage auf dem Arbeitsmarkt. Den neuesten Angaben zufolge (Stand: Ende März 2026) liegt die Arbeitslosenquote bei 3.1% (146’255 Personen). Genf hat die höchste Quote (5.2%), Zürich liegt bei durchschnittlich 3.0%, und Appenzell Innerrhoden, einer der kleinsten Kantone der Schweiz, hat mit 0.7% die niedrigste Arbeitslosenquote. Alles in allem steht die Schweiz im internationalen Vergleich sehr gut da.   </p>

<p class="wp-block-paragraph">In Zusammenarbeit mit der Universität Zürich (UZH) veröffentlicht die Adecco-Gruppe jedes Quartal den sog. Swiss Job Market Index, der die Entwicklung des Stellenangebots sowie die Veränderungen und Trends auf dem Schweizer Arbeitsmarkt aufzeigt. Die aktuelle Untersuchung verdeutlicht, dass nach wie vor ein hoher Bedarf an Arbeitskräften im Gesundheitswesen besteht, vor allem aufgrund der alternden Bevölkerung. Doch auch Spezialisten im Bauwesen oder mit Ingenieur- und Elektronikberufen sind sehr gefragt. Im Gegensatz dazu ist die Nachfrage nach Fachkräften im Büro-, Verwaltungs- und IT-Bereich sowie in wirtschaftsbezogenen Berufen deutlich zurückgegangen.   </p>
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		<item>
		<title>Individualbesteuerung</title>
		<link>https://vivernasuica.ch/de/individualbesteuerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 09:31:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 8. März 2026 haben die Schweizer mit rund 54% Ja-Stimmen ein neues Gesetz zur grundlegenden Änderung des Steuersystems bestätigt. Man könnte auch sagen, dass das schweizerische Steuersystem ein bisschen &#171;brasilianischer&#187; wird. Denn was ab spätestens 2032 in der Schweiz gilt, ist in Brasilien schon heute Normalität. Einkommen und Vermögen Heute werden die Einkommen und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 8. März 2026 haben die Schweizer mit rund 54% Ja-Stimmen ein neues Gesetz zur grundlegenden Änderung des Steuersystems bestätigt. Man könnte auch sagen, dass das schweizerische Steuersystem ein bisschen &#171;brasilianischer&#187; wird. Denn was ab spätestens 2032 in der Schweiz gilt, ist in Brasilien schon heute Normalität.  </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einkommen und Vermögen</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Heute werden die Einkommen und das Vermögen von Ehepaaren zusammengezählt und progressiv besteuert. Für Doppelverdiener kann dadurch ein insgesamt höherer Steuerbetrag resultieren als bei separater Besteuerung jedes Partners. Dieser Effekt wird oft als &#171;Heiratsstrafe&#187; bezeichnet.  </p>

<p class="wp-block-paragraph">Mit dem neuen Gesetz zu Individualbesteuerung reicht jeder Steuerpflichtige zukünftig, unabhängig von seinem Zivilstand, eine eigene Steuererklärung ein. Für Ehepaare bedeutet dies, dass jeder Ehepartner seine Einkünfte – z.B. Löhne, Renten oder Kapitalerträge – individuell versteuert. Das Vermögen wird zivilrechtlich aufgeteilt, z.B. ein gemeinsames Konto hälftig oder eine Immobilie gemäss Grundbucheintrag.  </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abzüge</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Um der oben erwähnten Heiratsstrafe entgegenzuwirken, gewähren Bund, Kantone und Gemeinden heute verschiedene Abzüge vom steuerbaren Einkommen, wie z.B. einen Abzug für Eheleute oder einen Abzug für Doppelverdiener. Darüber hinaus gelten unterschiedliche Steuertarife für Verheiratete und Unverheiratete. Gleiches gilt für das Vermögen.  </p>

<p class="wp-block-paragraph">Mit der Individualbesteuerung unterliegen alle dem gleichen Steuertarif. Ebenso werden Abzüge nur noch individuell geltend gemacht. Vereinfacht gesagt spielt es (aus steuerlicher Sicht) keine Rolle mehr, ob man verheiratet ist oder nicht.  </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum eigentlich diese Änderung?</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Der Grundgedanke dahinter ist die Unabhängigkeit und Gleichstellung von Mann und Frau. Zusätzlich erwartet man, dass Frauen in höheren Pensen arbeiten werden. Denn Ehepaare mit einem (immer noch sehr verbreiteten) traditionellen Familienmodell, in welchem der Mann arbeitet und die Frau zu Hause bleibt oder nur geringfügig verdient, sind mit dem neuen System tendenziell schlechter gestellt, weil die Frau auf ihr niedriges Einkommen nicht alle Abzüge geltend machen kann.  </p>

<p class="wp-block-paragraph">Es bleibt spannend, ob sich die Erwartungen der Steuersystemänderung erfüllen. Man darf mit Sicherheit davon ausgehen, dass die meisten Kantone und Gemeinden ihre Steuertarife anpassen werden. Inwiefern und wer davon profitiert und wer nicht, steht noch in den Sternen.  </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vergleich mit Brasilien</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">In Brasilien können Ehepaare wählen, ob sie eine gemeinsame oder separate Deklaration abgeben möchten – falls sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Erstere eignet sich besonders für Einverdiener-Haushalte, um die Abzüge zu maximieren und die Progression zu mildern. Letztere ist tendenziell für Doppelverdiener zu empfehlen, um höhere Steuersätze zu vermeiden. Es gibt aber weder einen Zwang zur Paarbesteuerung (wie heute in der Schweiz) noch eine Pflicht zur Individualbesteuerung (wie zukünftig in der Schweiz). Das System ist flexibel, vermeidet eine Heiratsstrafe und kann der jeweiligen Situation angepasst werden. Es scheint, als ob die Schweiz in Bezug auf das Steuersystem etwas von Brasilien lernen kann … 😉     </p>
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		<item>
		<title>Wohnen in der Schweiz</title>
		<link>https://vivernasuica.ch/de/wohnen-in-der-schweiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Check-in (Basics)]]></category>
		<category><![CDATA[Mieten (temporär)]]></category>
		<category><![CDATA[Mieten (dauerhaft)]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>März: Zeit um die Kisten zu packen In der Schweiz gewöhnt man sich schnell daran, dass alles stark reguliert ist. Doch wenn man glaubt, schon alle Regeln zu kennen, wird man immer wieder aufs Neue überrascht. Der März ist ein gutes Beispiel dafür. Oder hätten Sie gewusst, dass der 31.3. in vielen Kantonen ein offizieller [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>März: Zeit um die Kisten zu packen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Schweiz gewöhnt man sich schnell daran, dass alles stark reguliert ist. Doch wenn man glaubt, schon alle Regeln zu kennen, wird man immer wieder aufs Neue überrascht. Der März ist ein gutes Beispiel dafür. Oder hätten Sie gewusst, dass der 31.3. in vielen Kantonen ein offizieller Kündigungstermin für Mietverträge ist? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Mietverträge enthalten die erlaubten Kündigungstermine. Es gibt aber auch Mietverträge, in denen keine klaren Kündigungsregeln festgehalten sind. In solchen Fällen gelten die vom Kanton vorgeschriebenen Daten. In Zürich sind dies beispielsweise der 31.3. und der 31.10. eines jeden Jahres. Sind im Mietvertrag also keine expliziten Kündigungstermine genannt, so kann man ihn nur per einem dieser beiden Daten &#171;ordentlich&#187; kündigen – üblicherweise mit einer Frist von 3 Monaten.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wort &#171;ordentlich&#187; bedeutet vereinfacht gesagt, dass man den Vertrag ohne speziellen Grund kündigt. Demgegenüber kann man auch &#171;ausserordentlich&#187; kündigen, z.B. wenn man einen direkten Nachmieter findet, der für den Vermieter zumutbar ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der schweizerische Immobilienmarkt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz überzeugt mit einer wunderschönen Natur und einer attraktiven Wirtschaft. Kein Wunder also, dass die Bevölkerung seit einigen Jahren um durchschnittlich 0.5% wächst. Nicht selten ist es deshalb eine Herkulesaufgabe, einen geeigneten Platz zum Wohnen zu finden. Die nackten Zahlen dazu sind erschreckend: Gemäss dem Bundesamt für Statistik (BFS) standen im September 2025 nur rund 48&#8217;500 Mietobjekte leer, was ca. 1% aller Wohnimmobilien entspricht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die lokalen Zahlen sind noch dramatischer: Genf führt die Rangliste mit nur 0.34% freien Wohnungen an, gefolgt von Zug mit 0.42% und Zürich mit 0.48%. Wohnraum wird immer knapper und vorerst ist keine Entlastung in Sicht. Hinzu kommt, dass es in der Schweiz keine auf Mietimmobilien spezialisierten Makler gibt, d.h. jeder muss selbst nach einer passenden Bleibe suchen. Das ist besonders für jene schwierig, die ihre erste Wohnung suchen, die Prozesse noch nicht kennen oder keine Kontakte haben.   </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Mietverfahren</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor dem Hintergrund dieser Zahlen ist es schon ein Glück an sich, eine freie Wohnung in der gewünschten Region zu finden. Doch hier beginnt die Odyssee erst. Denn die hohe Nachfrage macht den Mietprozess zu einem Bewerbungsverfahren wie bei einer Stellenbewerbung. In manchen Fällen gibt es sogar ein Auswahlverfahren, um die Wohnung überhaupt besichtigen zu dürfen.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Mietinteressent muss man in der Regel ein Bewerbungsdossier einreichen, in welchem man sein Interesse am Mietobjekt begründet. Doch damit nicht genug: Üblicherweise verlangen die Vermieter einen Nachweis über die Zahlungsfähigkeit (sog. Betreibungsregisterauszug). Schliesslich prüft der Eigentümer (oder die Verwaltung) alle Unterlagen und wählt den zukünftigen Mieter aus. Zu den Kriterien gehört auch, ob der Mietinteressent Haustiere hat und/oder ein Musikinstrument spielt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Regionale Mobilität</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht legen die Umzugskisten aus all diesen Gründen selten lange Strecken zurück. Das SRF analysierte die Umzugsdaten des BFS für die Jahre 2013 bis 2024. Dabei zeigte sich, dass fast drei von vier Umziehenden in ihrem Kanton bleiben und der landesweite Durchschnitt eines Umzugs bei nur 12.9 Kilometern liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter allen Gemeinden in der Schweiz übt die Stadt Zürich die grösste Anziehungskraft auf Mietinteressenten aus. Allerdings erfordert es viel Geduld und ein gewisses Mass an Verzicht, um in Zürich eine gute Wohnung zu einem vernünftigen Preis zu finden. Es scheint, dass hier die Kombination aus gut, schön und günstig ihre Koffer gepackt hat und weit weg von der Stadt gezogen ist.</p>
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		<item>
		<title>Sportferien</title>
		<link>https://vivernasuica.ch/de/sportferien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbetreuung und Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von der Schule auf die Piste: Warum gibt es Sportferien in der Schweiz? Die sogenannten Sportferien – inoffiziell liebevoll als &#171;Skiferien&#187; bezeichnet – sind im Schweizer Schulkalender fest verankert. Gemeint ist ein unterrichtsfreier Zeitraum, der gezielt für Wintersportaktivitäten genutzt werden soll. Je nach Kanton bzw. Gemeinde finden die Sportferien meist zwischen Ende Januar und Anfang [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von der Schule auf die Piste: Warum gibt es Sportferien in der Schweiz?</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Die sogenannten Sportferien – inoffiziell liebevoll als &#171;Skiferien&#187; bezeichnet – sind im Schweizer Schulkalender fest verankert. Gemeint ist ein unterrichtsfreier Zeitraum, der gezielt für Wintersportaktivitäten genutzt werden soll. </p>

<p class="wp-block-paragraph">Je nach Kanton bzw. Gemeinde finden die Sportferien meist zwischen Ende Januar und Anfang März statt und dauern zwischen einer und zwei Wochen. Der Ursprung der Sportferien liegt in der Idee, Kindern und Jugendlichen regelmässig Zeit für Bewegung, Training und Freude am Wintersport zu schenken – und gleichzeitig den Skigebieten eine planbare Auslastung zu ermöglichen. </p>

<p class="wp-block-paragraph">Typisch schweizerisch eben: Ein Zusammenspiel von Bildungsplanung, Wintersportförderung und regionalen Tourismusinteressen. Die Sportferien wurden somit zu einem jährlichen Ritual, das Familienurlaub und Wintersportspass miteinander verbindet – oft auch generationenübergreifend, wenn Grosseltern, Eltern und Kinder sich dieselbe Berghütte teilen. </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vielfältige Aktivitäten</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Im Kern dreht sich während der Sportferien alles ums Skifahren und Snowboarden, aber auch Langlaufen, Schneeschuhwandern und Rodeln stehen hoch im Kurs. In den Skiorten herrscht reges Treiben: Pistenunterricht in Skischulen, Familien- bzw. Jugendprogramme, Schnupperkurse für Anfänger und Boarder-Events für Fortgeschrittene. Viele Jugendliche nutzen die Zeit für Trainingscamps oder Skikurse, während Familien gemeinsame Tage auf der Piste, Hüttenabende oder Après-Ski-Aktivitäten geniessen. Ausserdem nehmen manche Schulen die Ferien als Anlass, an Wintersportprojekten teilzunehmen oder Wettkämpfe zu veranstalten.   </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sportferien als Wirtschaftsmotor</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz ist vor allem für ihre Skigebiete bekannt – und die Sportferien leisten ihren Beitrag, indem sie eine regelmässige Nachfrage sichern und somit die Wintersportkultur und -wirtschaft fördern. Orte wie Zermatt, St. Moritz oder Saas-Fee leben vom Tourismus, der durch die Ferienzeiten befeuert wird. Hotels, Liftbetriebe, Skischulen und die lokale Gastronomie hängen wirtschaftlich davon ab und planen ihre Jahresabläufe rund um diese Ferien.  </p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Skiferien sind also nicht nur persönliche Freizeit, sondern auch ein saisonaler Wirtschaftsmotor. Gleichzeitig stärken sie den Gemeinschaftsgedanken rund um den Wintersport in der Schweiz und animieren dazu sich zu bewegen – eine Bereicherung in jeder Hinsicht! </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fun Fact</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Apropos Wintersport: Wussten Sie, dass es seit der Ski-Saison 2024/2025 einen brasilianischen Skirennläufer von Weltrang gibt? Der früher für Norwegen und jetzt für Brasilien startende Lucas Pinheiro Braathen holte bereits mehrere Podestplätze für Brasilien. Im November 2025 gelang ihm sogar der erste Weltcup-Sieg für Brasilien überhaupt.  </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Strom in der Schweiz</title>
		<link>https://vivernasuica.ch/de/strom-in-der-schweiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 01:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Check-in (Basics)]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Woher kommt der Strom in der Schweiz? Wenn draussen die Weihnachtslichter um die Wette blinken und drinnen der Raclette-Grill glüht, dann läuft der Stromzähler auf Hochtouren. Gerade in der Weihnachts- und Silvesterzeit verbrauchen wir in der Schweiz ordentlich Energie – schliesslich soll es an den Festtagen ja richtig leuchten! Zeit also, einmal genauer hinzusehen: Woher [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Woher kommt der Strom in der Schweiz?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn draussen die Weihnachtslichter um die Wette blinken und drinnen der Raclette-Grill glüht, dann läuft der Stromzähler auf Hochtouren. Gerade in der Weihnachts- und Silvesterzeit verbrauchen wir in der Schweiz ordentlich Energie – schliesslich soll es an den Festtagen ja richtig leuchten!<br><br>Zeit also, einmal genauer hinzusehen: Woher kommt eigentlich all der Strom, der die Häuser, Züge, Handys und Fonduepfannen am Laufen hält? Um es vorweg zu nehmen: Strom kommt bei uns aus einem ziemlich vielseitigen Energiemix, der typisch schweizerisch ist: überwiegend sauber, durchdacht und ein bisschen kompliziert.   </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Strom-Mix 2025</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 60% unseres Stroms stammen aus Wasserkraft – kein Wunder bei all den Alpenflüssen und Stauseen. Atomenergie liefert etwa 30% des Gesamtstroms, während Solar-, Wind- und Biomasse-Anlagen gemeinsam noch knapp 10% des Kuchens ausmachen – Tendenz steigend. Besonders die Photovoltaik legt rasant zu: Auf immer mehr Dächern funkeln die Solarpanels in der Sonne und die Gemeinden fördern den Ausbau kräftig. Windenergie hat es dagegen etwas schwer, denn gute Standorte sind rar und die Bewilligungen dauern oft lange.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um es kurz zu machen: Strom in der Schweiz ist ganz klar ein Mix aus Natur, Technik und einer guten Prise Alpenpower.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Produkt wählbar, Anbieter nicht</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Schweiz kann man als Privathaushalt den Stromanbieter nicht frei wählen, sondern bezieht den Strom typischerweise vom lokalen Elektrizitätswerk im Netzgebiet. In Zürich etwa sind es die EWZ, in Basel die IWB, und in Bern die BKW. Dafür kann man aber zwischen unterschiedlichen Stromprodukten auswählen – je nach Wohnort und Anbieter. Meist haben diese &#171;Strompakete&#187; Namen wie Standardstrom, Ökostrom oder Solarstrom. Der Strom aus der Steckdose ist natürlich immer der gleiche, doch für klimafreundlich klingende Namen zahlt man einen Aufpreis. Mit diesen zusätzlichen Einnahmen versprechen die Anbieter nachhaltige Stromprojekte zu fördern.     </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Strom wird im Jahr 2026 billiger</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sommer eines jeden Jahres legen die Stromanbieter ihre neuen Tarife den Behörden zur Prüfung vor. Wenn diese genehmigt werden, dann gelten die neuen Strompreise jeweils ab dem 1. Januar des neuen Jahres. Im 2026 sinken die Strompreise für Privathaushalte um durchschnittlich 4% auf rund 28 Rappen pro Kilowattstunde. Allerdings kann der Strompreis je nach Wohnort stark variieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rückblick: Von 2010 bis 2022 bewegte sich der durchschnittliche Strompreis für Privathaushalte stets zwischen 25 und 28 Rappen pro Kilowattstunde. Mit Beginn des Krieges in der Ukraine erfolgte ein rasanter Anstieg auf fast 34 Rappen im 2023. Das 2026 ist nun das dritte Jahr in Folge mit sinkenden Strompreisen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fun Fact</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz ist mit mehr als 40 grenzüberschreitenden Leitungen eng mit dem europäischen Stromnetz verbunden. Dadurch kann sie im Sommer oft überschüssigen Wasserkraftstrom exportieren und im Winter wieder fleissig Strom importieren, vor allem aus Deutschland und Frankreich. Unser Strommix gilt übrigens als einer der klimafreundlichsten in Europa – was bei einem Land mit rund 9 Millionen Einwohnern und riesigen Skiliften in jedem Tal schon beachtlich ist.</p>
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		<title>Die Feiertage zum Jahresende</title>
		<link>https://vivernasuica.ch/de/die-feiertage-zum-jahresende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manu]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Dec 2025 10:14:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein weiteres Jahr geht zu Ende Das Jahresende ist überall auf der Welt etwas Besonderes – eine Zeit der Reflexion und des Neuanfangs. Während in Brasilien der Sommer in vollem Gange ist und sich die Menschen an den Stränden zum Feiern versammeln, verbindet man die Festtage in der Schweiz mit einer winterlichen Atmosphäre und Schnee, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein weiteres Jahr geht zu Ende</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Das Jahresende ist überall auf der Welt etwas Besonderes – eine Zeit der Reflexion und des Neuanfangs. Während in Brasilien der Sommer in vollem Gange ist und sich die Menschen an den Stränden zum Feiern versammeln, verbindet man die Festtage in der Schweiz mit einer winterlichen Atmosphäre und Schnee, der die Dächer und Berge bedeckt. </p>

<p class="wp-block-paragraph">Ende November wird der Jahresendspurt eingeläutet, wenn die festlich geschmückten Städte ihre Weihnachtsmärkte eröffnen. Interessanterweise schmücken die aus der Nordhalbkugel stammenden Weihnachtsdekorationen auch brasilianische Städte – mit Schneemännern, Rentieren und Tannenbäumen. </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ob sengende Sonne oder eisiger Schnee – Weihnachten ist Familienzeit</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Wie in Brasilien wird auch in der Schweiz der Heiligabend meist mit der Familie gefeiert. Typische Gerichte an diesem Abend sind Fondue oder Raclette – gemeinschaftliche Mahlzeiten auf Käsebasis, genossen in warmen, gemütlichen Räumen. </p>

<p class="wp-block-paragraph">In Brasilien hingegen ist das Weihnachtsessen ein tropisches Fest der Fülle: Braten von Truthahn oder Chester, Farofa, Reis mit Rosinen, bunte Salate und frische Früchte zieren den Tisch. Der familiäre Geist ist derselbe, doch bei so hohen Temperaturen dehnt sich das Fest oft bis in den Garten oder auf die Veranda aus. </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Weihnachtsmann – stets mit dabei</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Ob in Brasilien oder in der Schweiz, die meisten Kinder warten in dieser Zeit auf den Besuch des Weihnachtsmanns. In der Schweiz sorgt die Figur des &#171;Samichlaus&#187; (der heilige Nikolaus in der deutsch-schweizerischen Tradition) bereits am 6. Dezember für Freude. An diesem Tag besuchen Samichlaus und sein Gehilfe &#171;Schmutzli&#187; Schulen und Kindergärten, halten eine kleine &#171;Jahresbilanz&#187; über das Verhalten der Kinder und verteilen Nüsse, Guetzli (= schweizerisch für Kekse, Plätzchen), Mandarinen und &#171;Grittibänze&#187; – ein süsses Gebäck in Form eines Männchens.  </p>

<p class="wp-block-paragraph">Eine andere Tradition, die für grosse Vorfreude bei den Kindern sorgt, ist der Adventskalender. Dieser besteht aus 24 Türchen, die vom 1. bis 24. Dezember jeweils täglich geöffnet werden dürfen. Hinter jedem Türchen steckt eine kleine Überraschung, die den Kindern hilft, die Zeit bis Weihnachten zu überbrücken. Was ursprünglich für kleine Kinder gedacht wurde, ist heutzutage bei kleinen wie auch grossen Kindern sehr beliebt und wird in allen möglichen Varianten – von Schokolade über Kosmetik bis hin zu Bier – angeboten.   </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Neujahrsfeiern</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">In Brasilien lädt die Wärme dazu ein, den Jahreswechsel ausgelassen mit Musik und Tanz auf den grossen Strassen in den Städten oder an den Stränden der Küsten zu feiern – bevorzugt weiss bekleidet. Auch die traditionellen Feierlichkeiten zu Ehren von Lemanjá, der Meeresgöttin in der Tradition von Candomblé, mit Blumen und Kerzen, dürfen dabei nicht fehlen. </p>

<p class="wp-block-paragraph">In der Schweiz hingegen wird der Jahreswechsel meist in ruhiger Atmosphäre mit einem feinen Abendessen begangen. In Städten wie Zürich und Genf versammeln sich die Menschen auch an den Seeufern, um das Feuerwerk zu bewundern und auf das neue Jahr anzustossen. </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neujahrsvorsätze</strong> </p>

<p class="wp-block-paragraph">In beiden Ländern gehören Neujahrsvorsätze fest dazu – gesünder leben, mehr Zeit mit der Familie verbringen, neue Ziele erreichen. In Brasilien sprudelt es vor Bräuchen und kleinen Aberglauben, etwa über sieben Wellen zu springen oder je nach gewünschtem Glück die Farbe der Kleidung zu wählen, während in der Schweiz diskretere Gesten überwiegen, wie z.B. mit Freunden auf das Wohl zu trinken oder einfach gute Wünsche auszutauschen. </p>

<p class="wp-block-paragraph">Ob ausgelassen oder eher zurückhaltend ist das Gefühl der Menschen über die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel in beiden Ländern gleich: Dankbarkeit für das Vergangene und Hoffnung auf das Kommende.</p>

<p class="wp-block-paragraph">In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein Jahr 2026 voller Gesundheit, neuer Chancen und vieler positiver Veränderungen!</p>
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		<title>Die Schweizer Krankenversicherung</title>
		<link>https://vivernasuica.ch/de/die-schweizer-krankenversicherung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manu]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 14:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Check-in (Basics)]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein anderes System als in Brasilien Im Gegensatz zu Brasilien gibt es in der Schweiz kein öffentliches und kostenloses Gesundheitssystem. Die Krankenversicherung ist privat, individuell und funktioniert im Franchise-Modell, d.h. der Versicherte muss eine Prämie bezahlen und im Krankheitsfall zunächst die Kosten bis zu einem bestimmten Betrag (= die Franchise) selbst tragen. Die Franchise wird [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein anderes System als in Brasilien</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu Brasilien gibt es in der Schweiz kein öffentliches und kostenloses Gesundheitssystem. Die Krankenversicherung ist privat, individuell und funktioniert im Franchise-Modell, d.h. der Versicherte muss eine Prämie bezahlen und im Krankheitsfall zunächst die Kosten bis zu einem bestimmten Betrag (= die Franchise) selbst tragen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Franchise wird vom Versicherten im Bereich von 300 CHF bis 2&#8217;500 CHF gewählt. Je höher die Franchise, desto niedriger die Prämie, diese wird aber nicht nur durch die Franchise bestimmt – sie hängt auch vom Alter und vom Wohnort ab. </p>

<p class="wp-block-paragraph">Bis auf wenige Ausnahmen muss jeder Einwohner innerhalb von 3 Monaten nach der Anmeldung im Land eine Krankenversicherung abschliessen. Tut man dies nicht, wird man automatisch einer Versicherung zugeteilt. Deshalb sollte man sich lieber im Vorfeld gut informieren.  </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Typen und Modelle von Versicherungen</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Es gibt im Wesentlichen zwei Typen: Die (obligatorische) Grundversicherung, die Arztbesuche, Medikamente, Krankenhausbehandlungen, Untersuchungen und Notfälle abdeckt; sowie die (freiwillige) Zusatzversicherung, die zusätzliche Leistungen abdeckt, wie Einzelzimmer im Krankenhaus, Alternativmedizin und zahnärztliche Leistungen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Grundversicherung wird in verschiedenen Modellen angeboten, z.B. Hausarzt, Telmed oder freie Arztwahl. Das Modell bestimmt, wie eine medizinische Leistung erfolgen soll. Wählt man z.B. das Hausarzt-Modell, so ist der Hausarzt immer der erste Ansprechpartner. Falls Spezialisten benötigt werden, stellt der Hausarzt die Überweisung aus. Gleiches gilt für das Telmed-Modell. Im Modell der freien Arztwahl kann man sich direkt an den gewünschten Spezialisten wenden. Im Allgemeinen gilt: Je mehr man als Versicherter zu Einschränkungen bereit ist, desto niedriger ist die Prämie, die man bezahlen muss.      </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vergleichen, um zu sparen</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">In der Grundversicherung bieten alle Krankenkassen dieselben Leistungen an und müssen jeden aufnehmen, unabhängig von der gesundheitlichen Vorgeschichte oder dem Alter der Person. Allerdings sind die Prämien nicht festgelegt und können von Krankenkasse zu Krankenkasse erheblich variieren. </p>

<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel: Für einen Erwachsenen, der in der Stadt Zürich wohnt, sich in der Grundversicherung für das Hausarzt-Modell entscheidet und eine Franchise von 2&#8217;500 CHF wählt, beträgt der Unterschied für die Jahresprämie im 2026 zwischen der teuersten (ca. 6&#8217;050 CHF) und der günstigsten (ca. 4&#8217;400 CHF) Krankenkasse rund 1&#8217;650 CHF.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Eine passende Versicherung und Franchise auszuwählen, die den eigenen Bedürfnissen und dem Budget entspricht, ist keine triviale Aufgabe und erfordert einen sorgfältigen Vergleich. Ein nützliches Hilfsmittel sind Vergleichsportale, die die Prämien aller Versicherungen in Abhängigkeit verschiedener Parameter (wie Alter, Wohnort, Franchise, Modell, Unfalldeckung, usw.) auflisten. </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>November: der Wechselmonat</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Grundversicherung gilt immer für ein Kalenderjahr. Es gibt bestimmte Fristen für den Wechsel der Krankenkasse, des Modells oder der Franchise, die je nach aktuellem Vertrag variieren. In vielen Fällen ist ein Wechsel des Modells oder der Versicherung nicht jederzeit möglich.  </p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Prämien für das neue Kalenderjahr werden Ende September veröffentlicht. Entscheidet man sich, die Krankenkasse und/oder das Modell zu wechseln, muss dies bis zum 30. November geschehen. Die Krankenkasse kann nur gewechselt werden, wenn der Versicherte keine Schulden bei der aktuellen Krankenkasse hat.<br/><br/>Und Vorsicht: Die brasilianische Gewohnheit, alles bis zur letzten Minute aufzuschieben, funktioniert hier nicht, da alles offline abläuft: Die Kündigung erfolgt per Einschreiben und das Gültigkeitsdatum ist nicht der Stempel auf dem Umschlag, sondern der Zeitpunkt des Erhalts durch den Empfänger. Um Kopfzerbrechen zu vermeiden, nutzen Sie doch am besten die Ankunft der kalten Tage, um Ihre Krankenversicherung zu prüfen. Die Gesundheit und das Portemonnaie werden es Ihnen danken.     </p>
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		<title>Zurich Film Festival</title>
		<link>https://vivernasuica.ch/de/zurich-film-festival/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Oct 2025 15:22:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Volles Programm am Zurich Film Festival 2025 Das 21. Zurich Film Festival (= ZFF) ging gestern zu Ende und verwandelte Zürich für 11 intensive Tage in das Zentrum der internationalen Filmwelt. Mit einem beeindruckenden Programm aus 115 Filmen, davon 40 Welt- und Europapremieren, stellte das ZFF einen neuen Rekord auf und unterstrich seinen Stellenwert als [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Volles Programm am Zurich Film Festival 2025</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Das 21. Zurich Film Festival (= ZFF) ging gestern zu Ende und verwandelte Zürich für 11 intensive Tage in das Zentrum der internationalen Filmwelt. Mit einem beeindruckenden Programm aus 115 Filmen, davon 40 Welt- und Europapremieren, stellte das ZFF einen neuen Rekord auf und unterstrich seinen Stellenwert als zweitgrösstes Filmfestival im deutschsprachigen Raum. Auch die Schweiz war am diesjährigen ZFF mit 16 Produktionen stark vertreten.  </p>

<p class="wp-block-paragraph">Das Festivalzentrum am Sechseläutenplatz, direkt am Zürichsee gelegen, bildete erneut das pulsierende Herz der Veranstaltung. Von dort aus verteilte sich das Programm auf 9 verschiedene Spielstätten in der ganzen Stadt &#8211; vom traditionsreichen Cinema Corso bis zum modernen Arena Cinema Sihl City. </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Beeindruckende Zahlen und internationale Anerkennung</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Die 40 Premieren – ein neuer Höchstwert – zeigen das wachsende Vertrauen der internationalen Filmindustrie in das ZFF. Mit rund 135&#8217;000 Besuchern schrammte das diesjährige ZFF nur ganz knapp am Rekordwert aus dem Vorjahr (rund 140&#8217;000 Besucher) vorbei. </p>

<p class="wp-block-paragraph">Obwohl das ZFF nicht zu den &#171;Big Five&#187; der Filmfestivals gehört (Cannes, Venedig, Sundance, Berlinale und Toronto), fällt es durch seine Eintrittspreise auf: Wer die Premiere von &#171;Ballad of a Small Player&#187; im Zürcher Kongresshaus sehen wollte, musste fast 90 CHF bezahlen. Damit gehört das ZFF zu den teuersten Filmfestivals der Welt. Selbst das ebenfalls renommierte Locarno Film Festival war in diesem Jahr mit maximal 35 CHF pro Ticket deutlich günstiger.  </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Keine Statue und kein roter Teppich</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Beim ZFF schreitet man nicht über einen roten Teppich, sondern über einen grünen &#8211; ein ungewohntes Bild. Auch erhalten die Preisträger keine Statue, sondern ein Goldenes Auge. Die Schweiz bleibt eben in allem, was sie tut, einzigartig.  </p>

<p class="wp-block-paragraph">Weniger ungewohnt war die eindrucksvolle Parade internationaler Filmgrössen: Dakota Johnson (bekannt aus &#171;Fifty Shades of Grey&#187;) eröffnete das ZFF mit ihrer Beziehungskomödie &#171;Splitsville&#187; und erhielt dafür das Goldene Auge. Oscar-Preisträger Russell Crowe (bekannt aus &#171;Gladiator&#187;) wurde mit dem Lifetime Achievement Award geehrt und begeisterte das Publikum in seiner Rolle als Hermann Göring im Psychothriller &#171;Nuremberg&#187;.  </p>

<p class="wp-block-paragraph">Eine der grössten Besonderheiten am ZFF 2025 war jedoch die von KI erschaffene Schauspielerin Tilly Norwood. Sie sorgte für Kontroversen, als sie echten Hollywood-Stars die Show stahl. Die digitale Darstellerin wurde als Star einer fiktiven Sitcom präsentiert und befeuerte die Diskussion um KI in der Filmindustrie. </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Goldenes Auge für das brasilianische Kino</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Die schönste Nachricht kam aus Brasilien: Wagner Moura wurde für seine Karriere und seine wie immer herausragende Darbietung im Film &#171;O Agente Secreto&#187; (Regie: Kleber Mendonça Filho) ausgezeichnet. Schauspieler und Regisseur waren bereits in Cannes geehrt worden, und das Goldene Auge für Wagner stärkt seine Chancen auf eine Oscar-Nominierung als bester Schauspieler. Es war übrigens das erste Mal, dass ein brasilianischer (und südamerikanischer) Schauspieler das Goldene Auge erhielt – passender hätte der grüne Teppich kaum sein können.   </p>
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		<title>Gesunkener Referenzzinssatz</title>
		<link>https://vivernasuica.ch/de/gesunkener-referenzzinssatz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2025 08:43:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mieten (temporär)]]></category>
		<category><![CDATA[Check-in (Zusatz)]]></category>
		<category><![CDATA[Mieten (dauerhaft)]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Referenzzinssatz – was ist das eigentlich? Der Schweizer Referenzzinssatz wird vierteljährlich vom Bundesamt für Wohnungswesen (= BWO) ermittelt und publiziert. Vereinfacht gesagt ist er der durchschnittliche Hypothekarzins, den Banken in der Schweiz für ihre Kredite verlangen. Um ihn zu berechnen stützt sich das BWO auf Daten der Schweizerischen Nationalbank (= SNB), die die Zinssätze aller [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Referenzzinssatz – was ist das eigentlich?</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Der Schweizer Referenzzinssatz wird vierteljährlich vom Bundesamt für Wohnungswesen (= BWO) ermittelt und publiziert. Vereinfacht gesagt ist er der durchschnittliche Hypothekarzins, den Banken in der Schweiz für ihre Kredite verlangen. Um ihn zu berechnen stützt sich das BWO auf Daten der Schweizerischen Nationalbank (= SNB), die die Zinssätze aller grösseren inländischen Hypothekarforderungen der Banken erfasst und daraus einen gewichteten Durchschnittszins berechnet, der dann kaufmännisch auf das nächste Viertelprozent gerundet wird.  </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum ist das für Mieter wichtig?</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Weil der Referenzzinssatz direkt beeinflusst, wie hoch die Mieten sind. Wenn der Zinssatz steigt, dürfen Vermieter die Mieten anheben, da ihre Finanzierungskosten ja ebenfalls höher sind. Und genau das tun die Vermieter auch. Umgekehrt gilt: Wenn der Referenzzinssatz sinkt, können Mieter eine Senkung der Miete verlangen – allerdings passiert das nicht automatisch. Jeder Mieter muss selbst aktiv werden und die Senkung vom Vermieter einfordern.   </p>

<p class="wp-block-paragraph">Für den Mietzins bedeutet das konkret: Eine Erhöhung oder Senkung des Referenzzinssatzes um 0.25 Prozentpunkte entspricht einer Mietzinsanpassung von etwa 3% (je nach Höhe des Zinssatzes variiert der Prozentwert leicht). </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Senkung von 1.50% auf 1.25%</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Im September 2025 hat das BWO bekannt gegeben, dass der Referenzzinssatz von 1.50% auf 1.25% gesunken ist. Was heisst das nun? Ein Beispiel: Für eine durchschnittliche 4.5-Zimmerwohnung in der Stadt Zürich mit einer monatlichen Nettomiete von 3&#8217;500 CHF sinkt die Miete um etwa 100 CHF auf rund 3&#8217;400 CHF pro Monat. Die neue Miete gilt allerdings erst ab dem nächstmöglichen Kündigungstermin.   </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stabile Mieten?!</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Seit seiner Einführung im Jahr 2008 ist der Referenzzinssatz tendenziell eher gesunken. Damals lag er bei 3.50%. Zuletzt wurde er im März 2025 von 1.75% auf 1.50% gesenkt. Allerdings wurde er im Dezember 2023 von 1.50% auf 1.75% und im Juni 2023 von 1.25% auf 1.50% erhöht.   </p>

<p class="wp-block-paragraph">Da der Referenzzinssatz gerundet wird und sich überhaupt nur alle 3 Monate ändern kann, schlagen sich Schwankungen der Hypothekarzinsen nicht sofort auf die Mieten nieder, sondern immer etwas verzögert. Das sorgt für eine gewisse Planungssicherheit bei Vermietern und Mietern. Trotzdem kann man nicht unbedingt davon sprechen, dass die Mieten stabil sind. Bei jeder Senkung bzw. Erhöhung des Referenzzinssatzes kann eine der beiden Seiten – Vermieter oder Mieter – eine Anpassung der Miete verlangen. Es werden deshalb unzählige Briefe verschickt und Verträge aktualisiert.    </p>
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