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	<title>Finanzen Archive - Viver na Suica</title>
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	<description>Wohnen in der Schweiz</description>
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	<title>Finanzen Archive - Viver na Suica</title>
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		<title>Individualbesteuerung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 09:31:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 8. März 2026 haben die Schweizer mit rund 54% Ja-Stimmen ein neues Gesetz zur grundlegenden Änderung des Steuersystems bestätigt. Man könnte auch sagen, dass das schweizerische Steuersystem ein bisschen &#171;brasilianischer&#187; wird. Denn was ab spätestens 2032 in der Schweiz gilt, ist in Brasilien schon heute Normalität. Einkommen und Vermögen Heute werden die Einkommen und [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Am 8. März 2026 haben die Schweizer mit rund 54% Ja-Stimmen ein neues Gesetz zur grundlegenden Änderung des Steuersystems bestätigt. Man könnte auch sagen, dass das schweizerische Steuersystem ein bisschen &#171;brasilianischer&#187; wird. Denn was ab spätestens 2032 in der Schweiz gilt, ist in Brasilien schon heute Normalität.  </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einkommen und Vermögen</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Heute werden die Einkommen und das Vermögen von Ehepaaren zusammengezählt und progressiv besteuert. Für Doppelverdiener kann dadurch ein insgesamt höherer Steuerbetrag resultieren als bei separater Besteuerung jedes Partners. Dieser Effekt wird oft als &#171;Heiratsstrafe&#187; bezeichnet.  </p>

<p class="wp-block-paragraph">Mit dem neuen Gesetz zu Individualbesteuerung reicht jeder Steuerpflichtige zukünftig, unabhängig von seinem Zivilstand, eine eigene Steuererklärung ein. Für Ehepaare bedeutet dies, dass jeder Ehepartner seine Einkünfte – z.B. Löhne, Renten oder Kapitalerträge – individuell versteuert. Das Vermögen wird zivilrechtlich aufgeteilt, z.B. ein gemeinsames Konto hälftig oder eine Immobilie gemäss Grundbucheintrag.  </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abzüge</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Um der oben erwähnten Heiratsstrafe entgegenzuwirken, gewähren Bund, Kantone und Gemeinden heute verschiedene Abzüge vom steuerbaren Einkommen, wie z.B. einen Abzug für Eheleute oder einen Abzug für Doppelverdiener. Darüber hinaus gelten unterschiedliche Steuertarife für Verheiratete und Unverheiratete. Gleiches gilt für das Vermögen.  </p>

<p class="wp-block-paragraph">Mit der Individualbesteuerung unterliegen alle dem gleichen Steuertarif. Ebenso werden Abzüge nur noch individuell geltend gemacht. Vereinfacht gesagt spielt es (aus steuerlicher Sicht) keine Rolle mehr, ob man verheiratet ist oder nicht.  </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum eigentlich diese Änderung?</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Der Grundgedanke dahinter ist die Unabhängigkeit und Gleichstellung von Mann und Frau. Zusätzlich erwartet man, dass Frauen in höheren Pensen arbeiten werden. Denn Ehepaare mit einem (immer noch sehr verbreiteten) traditionellen Familienmodell, in welchem der Mann arbeitet und die Frau zu Hause bleibt oder nur geringfügig verdient, sind mit dem neuen System tendenziell schlechter gestellt, weil die Frau auf ihr niedriges Einkommen nicht alle Abzüge geltend machen kann.  </p>

<p class="wp-block-paragraph">Es bleibt spannend, ob sich die Erwartungen der Steuersystemänderung erfüllen. Man darf mit Sicherheit davon ausgehen, dass die meisten Kantone und Gemeinden ihre Steuertarife anpassen werden. Inwiefern und wer davon profitiert und wer nicht, steht noch in den Sternen.  </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vergleich mit Brasilien</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">In Brasilien können Ehepaare wählen, ob sie eine gemeinsame oder separate Deklaration abgeben möchten – falls sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Erstere eignet sich besonders für Einverdiener-Haushalte, um die Abzüge zu maximieren und die Progression zu mildern. Letztere ist tendenziell für Doppelverdiener zu empfehlen, um höhere Steuersätze zu vermeiden. Es gibt aber weder einen Zwang zur Paarbesteuerung (wie heute in der Schweiz) noch eine Pflicht zur Individualbesteuerung (wie zukünftig in der Schweiz). Das System ist flexibel, vermeidet eine Heiratsstrafe und kann der jeweiligen Situation angepasst werden. Es scheint, als ob die Schweiz in Bezug auf das Steuersystem etwas von Brasilien lernen kann … 😉     </p>
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		<title>Strom in der Schweiz</title>
		<link>https://vivernasuica.ch/de/strom-in-der-schweiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jan 2026 01:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Check-in (Basics)]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Woher kommt der Strom in der Schweiz? Wenn draussen die Weihnachtslichter um die Wette blinken und drinnen der Raclette-Grill glüht, dann läuft der Stromzähler auf Hochtouren. Gerade in der Weihnachts- und Silvesterzeit verbrauchen wir in der Schweiz ordentlich Energie – schliesslich soll es an den Festtagen ja richtig leuchten! Zeit also, einmal genauer hinzusehen: Woher [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Woher kommt der Strom in der Schweiz?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn draussen die Weihnachtslichter um die Wette blinken und drinnen der Raclette-Grill glüht, dann läuft der Stromzähler auf Hochtouren. Gerade in der Weihnachts- und Silvesterzeit verbrauchen wir in der Schweiz ordentlich Energie – schliesslich soll es an den Festtagen ja richtig leuchten!<br><br>Zeit also, einmal genauer hinzusehen: Woher kommt eigentlich all der Strom, der die Häuser, Züge, Handys und Fonduepfannen am Laufen hält? Um es vorweg zu nehmen: Strom kommt bei uns aus einem ziemlich vielseitigen Energiemix, der typisch schweizerisch ist: überwiegend sauber, durchdacht und ein bisschen kompliziert.   </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Strom-Mix 2025</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 60% unseres Stroms stammen aus Wasserkraft – kein Wunder bei all den Alpenflüssen und Stauseen. Atomenergie liefert etwa 30% des Gesamtstroms, während Solar-, Wind- und Biomasse-Anlagen gemeinsam noch knapp 10% des Kuchens ausmachen – Tendenz steigend. Besonders die Photovoltaik legt rasant zu: Auf immer mehr Dächern funkeln die Solarpanels in der Sonne und die Gemeinden fördern den Ausbau kräftig. Windenergie hat es dagegen etwas schwer, denn gute Standorte sind rar und die Bewilligungen dauern oft lange.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um es kurz zu machen: Strom in der Schweiz ist ganz klar ein Mix aus Natur, Technik und einer guten Prise Alpenpower.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Produkt wählbar, Anbieter nicht</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Schweiz kann man als Privathaushalt den Stromanbieter nicht frei wählen, sondern bezieht den Strom typischerweise vom lokalen Elektrizitätswerk im Netzgebiet. In Zürich etwa sind es die EWZ, in Basel die IWB, und in Bern die BKW. Dafür kann man aber zwischen unterschiedlichen Stromprodukten auswählen – je nach Wohnort und Anbieter. Meist haben diese &#171;Strompakete&#187; Namen wie Standardstrom, Ökostrom oder Solarstrom. Der Strom aus der Steckdose ist natürlich immer der gleiche, doch für klimafreundlich klingende Namen zahlt man einen Aufpreis. Mit diesen zusätzlichen Einnahmen versprechen die Anbieter nachhaltige Stromprojekte zu fördern.     </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Strom wird im Jahr 2026 billiger</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sommer eines jeden Jahres legen die Stromanbieter ihre neuen Tarife den Behörden zur Prüfung vor. Wenn diese genehmigt werden, dann gelten die neuen Strompreise jeweils ab dem 1. Januar des neuen Jahres. Im 2026 sinken die Strompreise für Privathaushalte um durchschnittlich 4% auf rund 28 Rappen pro Kilowattstunde. Allerdings kann der Strompreis je nach Wohnort stark variieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rückblick: Von 2010 bis 2022 bewegte sich der durchschnittliche Strompreis für Privathaushalte stets zwischen 25 und 28 Rappen pro Kilowattstunde. Mit Beginn des Krieges in der Ukraine erfolgte ein rasanter Anstieg auf fast 34 Rappen im 2023. Das 2026 ist nun das dritte Jahr in Folge mit sinkenden Strompreisen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fun Fact</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweiz ist mit mehr als 40 grenzüberschreitenden Leitungen eng mit dem europäischen Stromnetz verbunden. Dadurch kann sie im Sommer oft überschüssigen Wasserkraftstrom exportieren und im Winter wieder fleissig Strom importieren, vor allem aus Deutschland und Frankreich. Unser Strommix gilt übrigens als einer der klimafreundlichsten in Europa – was bei einem Land mit rund 9 Millionen Einwohnern und riesigen Skiliften in jedem Tal schon beachtlich ist.</p>
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		<title>Die Schweizer Krankenversicherung</title>
		<link>https://vivernasuica.ch/de/die-schweizer-krankenversicherung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Manu]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 14:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Check-in (Basics)]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein anderes System als in Brasilien Im Gegensatz zu Brasilien gibt es in der Schweiz kein öffentliches und kostenloses Gesundheitssystem. Die Krankenversicherung ist privat, individuell und funktioniert im Franchise-Modell, d.h. der Versicherte muss eine Prämie bezahlen und im Krankheitsfall zunächst die Kosten bis zu einem bestimmten Betrag (= die Franchise) selbst tragen. Die Franchise wird [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein anderes System als in Brasilien</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu Brasilien gibt es in der Schweiz kein öffentliches und kostenloses Gesundheitssystem. Die Krankenversicherung ist privat, individuell und funktioniert im Franchise-Modell, d.h. der Versicherte muss eine Prämie bezahlen und im Krankheitsfall zunächst die Kosten bis zu einem bestimmten Betrag (= die Franchise) selbst tragen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Franchise wird vom Versicherten im Bereich von 300 CHF bis 2&#8217;500 CHF gewählt. Je höher die Franchise, desto niedriger die Prämie, diese wird aber nicht nur durch die Franchise bestimmt – sie hängt auch vom Alter und vom Wohnort ab. </p>

<p class="wp-block-paragraph">Bis auf wenige Ausnahmen muss jeder Einwohner innerhalb von 3 Monaten nach der Anmeldung im Land eine Krankenversicherung abschliessen. Tut man dies nicht, wird man automatisch einer Versicherung zugeteilt. Deshalb sollte man sich lieber im Vorfeld gut informieren.  </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Typen und Modelle von Versicherungen</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Es gibt im Wesentlichen zwei Typen: Die (obligatorische) Grundversicherung, die Arztbesuche, Medikamente, Krankenhausbehandlungen, Untersuchungen und Notfälle abdeckt; sowie die (freiwillige) Zusatzversicherung, die zusätzliche Leistungen abdeckt, wie Einzelzimmer im Krankenhaus, Alternativmedizin und zahnärztliche Leistungen.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Grundversicherung wird in verschiedenen Modellen angeboten, z.B. Hausarzt, Telmed oder freie Arztwahl. Das Modell bestimmt, wie eine medizinische Leistung erfolgen soll. Wählt man z.B. das Hausarzt-Modell, so ist der Hausarzt immer der erste Ansprechpartner. Falls Spezialisten benötigt werden, stellt der Hausarzt die Überweisung aus. Gleiches gilt für das Telmed-Modell. Im Modell der freien Arztwahl kann man sich direkt an den gewünschten Spezialisten wenden. Im Allgemeinen gilt: Je mehr man als Versicherter zu Einschränkungen bereit ist, desto niedriger ist die Prämie, die man bezahlen muss.      </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vergleichen, um zu sparen</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">In der Grundversicherung bieten alle Krankenkassen dieselben Leistungen an und müssen jeden aufnehmen, unabhängig von der gesundheitlichen Vorgeschichte oder dem Alter der Person. Allerdings sind die Prämien nicht festgelegt und können von Krankenkasse zu Krankenkasse erheblich variieren. </p>

<p class="wp-block-paragraph">Ein Beispiel: Für einen Erwachsenen, der in der Stadt Zürich wohnt, sich in der Grundversicherung für das Hausarzt-Modell entscheidet und eine Franchise von 2&#8217;500 CHF wählt, beträgt der Unterschied für die Jahresprämie im 2026 zwischen der teuersten (ca. 6&#8217;050 CHF) und der günstigsten (ca. 4&#8217;400 CHF) Krankenkasse rund 1&#8217;650 CHF.</p>

<p class="wp-block-paragraph">Eine passende Versicherung und Franchise auszuwählen, die den eigenen Bedürfnissen und dem Budget entspricht, ist keine triviale Aufgabe und erfordert einen sorgfältigen Vergleich. Ein nützliches Hilfsmittel sind Vergleichsportale, die die Prämien aller Versicherungen in Abhängigkeit verschiedener Parameter (wie Alter, Wohnort, Franchise, Modell, Unfalldeckung, usw.) auflisten. </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>November: der Wechselmonat</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Grundversicherung gilt immer für ein Kalenderjahr. Es gibt bestimmte Fristen für den Wechsel der Krankenkasse, des Modells oder der Franchise, die je nach aktuellem Vertrag variieren. In vielen Fällen ist ein Wechsel des Modells oder der Versicherung nicht jederzeit möglich.  </p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Prämien für das neue Kalenderjahr werden Ende September veröffentlicht. Entscheidet man sich, die Krankenkasse und/oder das Modell zu wechseln, muss dies bis zum 30. November geschehen. Die Krankenkasse kann nur gewechselt werden, wenn der Versicherte keine Schulden bei der aktuellen Krankenkasse hat.<br/><br/>Und Vorsicht: Die brasilianische Gewohnheit, alles bis zur letzten Minute aufzuschieben, funktioniert hier nicht, da alles offline abläuft: Die Kündigung erfolgt per Einschreiben und das Gültigkeitsdatum ist nicht der Stempel auf dem Umschlag, sondern der Zeitpunkt des Erhalts durch den Empfänger. Um Kopfzerbrechen zu vermeiden, nutzen Sie doch am besten die Ankunft der kalten Tage, um Ihre Krankenversicherung zu prüfen. Die Gesundheit und das Portemonnaie werden es Ihnen danken.     </p>
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		<title>Gesunkener Referenzzinssatz</title>
		<link>https://vivernasuica.ch/de/gesunkener-referenzzinssatz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Sep 2025 08:43:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mieten (temporär)]]></category>
		<category><![CDATA[Check-in (Zusatz)]]></category>
		<category><![CDATA[Mieten (dauerhaft)]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Referenzzinssatz – was ist das eigentlich? Der Schweizer Referenzzinssatz wird vierteljährlich vom Bundesamt für Wohnungswesen (= BWO) ermittelt und publiziert. Vereinfacht gesagt ist er der durchschnittliche Hypothekarzins, den Banken in der Schweiz für ihre Kredite verlangen. Um ihn zu berechnen stützt sich das BWO auf Daten der Schweizerischen Nationalbank (= SNB), die die Zinssätze aller [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Referenzzinssatz – was ist das eigentlich?</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Der Schweizer Referenzzinssatz wird vierteljährlich vom Bundesamt für Wohnungswesen (= BWO) ermittelt und publiziert. Vereinfacht gesagt ist er der durchschnittliche Hypothekarzins, den Banken in der Schweiz für ihre Kredite verlangen. Um ihn zu berechnen stützt sich das BWO auf Daten der Schweizerischen Nationalbank (= SNB), die die Zinssätze aller grösseren inländischen Hypothekarforderungen der Banken erfasst und daraus einen gewichteten Durchschnittszins berechnet, der dann kaufmännisch auf das nächste Viertelprozent gerundet wird.  </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum ist das für Mieter wichtig?</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Weil der Referenzzinssatz direkt beeinflusst, wie hoch die Mieten sind. Wenn der Zinssatz steigt, dürfen Vermieter die Mieten anheben, da ihre Finanzierungskosten ja ebenfalls höher sind. Und genau das tun die Vermieter auch. Umgekehrt gilt: Wenn der Referenzzinssatz sinkt, können Mieter eine Senkung der Miete verlangen – allerdings passiert das nicht automatisch. Jeder Mieter muss selbst aktiv werden und die Senkung vom Vermieter einfordern.   </p>

<p class="wp-block-paragraph">Für den Mietzins bedeutet das konkret: Eine Erhöhung oder Senkung des Referenzzinssatzes um 0.25 Prozentpunkte entspricht einer Mietzinsanpassung von etwa 3% (je nach Höhe des Zinssatzes variiert der Prozentwert leicht). </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Senkung von 1.50% auf 1.25%</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Im September 2025 hat das BWO bekannt gegeben, dass der Referenzzinssatz von 1.50% auf 1.25% gesunken ist. Was heisst das nun? Ein Beispiel: Für eine durchschnittliche 4.5-Zimmerwohnung in der Stadt Zürich mit einer monatlichen Nettomiete von 3&#8217;500 CHF sinkt die Miete um etwa 100 CHF auf rund 3&#8217;400 CHF pro Monat. Die neue Miete gilt allerdings erst ab dem nächstmöglichen Kündigungstermin.   </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stabile Mieten?!</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Seit seiner Einführung im Jahr 2008 ist der Referenzzinssatz tendenziell eher gesunken. Damals lag er bei 3.50%. Zuletzt wurde er im März 2025 von 1.75% auf 1.50% gesenkt. Allerdings wurde er im Dezember 2023 von 1.50% auf 1.75% und im Juni 2023 von 1.25% auf 1.50% erhöht.   </p>

<p class="wp-block-paragraph">Da der Referenzzinssatz gerundet wird und sich überhaupt nur alle 3 Monate ändern kann, schlagen sich Schwankungen der Hypothekarzinsen nicht sofort auf die Mieten nieder, sondern immer etwas verzögert. Das sorgt für eine gewisse Planungssicherheit bei Vermietern und Mietern. Trotzdem kann man nicht unbedingt davon sprechen, dass die Mieten stabil sind. Bei jeder Senkung bzw. Erhöhung des Referenzzinssatzes kann eine der beiden Seiten – Vermieter oder Mieter – eine Anpassung der Miete verlangen. Es werden deshalb unzählige Briefe verschickt und Verträge aktualisiert.    </p>
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		<title>Schulferien in der Schweiz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Manu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2025 08:31:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Check-in (Basics)]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbetreuung und Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute beginnen die Sommerferien in Zürich Der Sommer in der Schweiz ist Mitten im Jahr. Kein Grund also, um in den typischen Weihnachts- und Neujahrsstress zu verfallen, den man in Brasilien mit dem Sommer verbindet. Strand? Gibt’s hier auch nicht. Und jetzt, was machen die Schweizer mit den Kindern an diesen sonnigen und warmen Tagen?! [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Heute beginnen die Sommerferien in Zürich</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Der Sommer in der Schweiz ist Mitten im Jahr. Kein Grund also, um in den typischen Weihnachts- und Neujahrsstress zu verfallen, den man in Brasilien mit dem Sommer verbindet. Strand? Gibt’s hier auch nicht. Und jetzt, was machen die Schweizer mit den Kindern an diesen sonnigen und warmen Tagen?! Die Schweizer wandern am liebsten durch mehr als 60&#8217;000 Kilometer markierte Wanderwege im ganzen Land. Beschäftigung gibt es genug; aber wenn wandern oder &#171;einfach nur laufen&#187; Ihnen ein bisschen eintönig vorkommt, können Sie auch auf Rad-, Mountainbike- oder Skating-Trails ausweichen.       </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Natur, frische Luft und ein bisschen Technologie</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Die Schweizer nehmen beim Wandern neben ihrem Sackmesser auch ihr Natel mit. Zum Fotografieren der Landschaft? Sicher auch. Aber wahrscheinlicher ist, dass der wahre Grund zwei Apps sind: SchweizMobil und SBB. Die erste ist die Inspirationsquelle. SchweizMobil hilft ihnen, Ihre Tour zu planen. Die App gibt Zugang zu einem landesweiten, durchgehend gekennzeichneten Wegenetz – nach Terrainart und Schwierigkeitsgrad sortiert – dargestellt auf detaillierten Karten, die vom Schweizer Bundesamt für Landestopografie (Swisstopo) bereitgestellt werden.      </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>SBB: Lebensqualität auf Schienen</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Während die erste App die Ideen liefert, setzt die zweite sie um. Die SBB sind die Schweizerischen Bundesbahnen, und ihre App ermöglicht es, Fahrpläne abzurufen, Tickets zu kaufen und Echtzeitinformationen zu Zügen und Services einzusehen. Eigentlich zeigt die App sogar alle Verkehrsmittel (inklusive Schiffe und Seilbahnen), die Sie bis zum Ziel brauchen. Mit den SBB kommen Sie wirklich dorthin, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen – und das pünktlich.    </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Sahnehäubchen</strong></p>

<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Mitte Juni und Anfang August bieten die SBB das &#171;Sommer-GA&#187; an. Dieses Ticket erlaubt unbegrenztes Reisen im öffentlichen Verkehr in der ganzen Schweiz für einen Monat. Die Sparrechnung ist einfach: Ein Hin- und Rückfahrtticket Zürich  Bern kostet zum Beispiel 106 CHF (2. Klasse). Das Sommer-GA gibt es für 355 CHF (Erwachsene) bzw. 260 CHF (Kinder und junge Erwachsene). Wer es sich leisten kann und will, greift zur 1. Klasse für 450 CHF (Erwachsene) bzw. 325 CHF (Kinder und junge Erwachsene).    </p>

<p class="wp-block-paragraph">Damit ist das Problem des eigentlich schlecht gelegten Sommers ohne Strand gelöst. 😉</p>

<p class="wp-block-paragraph">Vergessen Sie nicht den Sonnenschutz!</p>
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